Donauraumstrategie Österreich hat sich im Zuge der Erarbeitung der europäischen Donauraumstrategie sehr aktiv in wichtige Themen eingebracht. Insbesondere tritt Österreich für die Donauschifffahrt ein und werden mit Nachdruck verbesserte Rahmenbedingungen für diesen Verkehrsträger eingefordert.
Inwapo „Upgrading of Inland Waterways and Sea Ports“Der Hafen Wien war Projektpartner im EU Projekt INWAPO „Upgrading of Inland Waterways and Sea Ports“ welches sich mit der Stärkung von Binnenwasserstraßen und Seehäfen beschäftigt hat.Lead Partner war der Hafen Venedig, weitere Projektpartner waren die viaDonau, die Häfen Budapest, Bratislava, Kopa und der Hafen Triest sowie Ministerien und Entwicklungsagenturen aus Tschechien, Ungarn, Italien, Polen und der Slowakei. Diese in Projektpartnerschaften entstandenen Studien, Untersuchungen, Befragungen etc. stellen die Grundlage für weitere Diskussionen und Pilotprojekte zur Belebung der Wasserstraße dar. Ergebnisse aus Bestandsaufnahmen für INWAPO sind eine Potentialanalyse wassergebundener Güter sowie eine Marktanalyse für Österreich. Bei der Identifizierung von Good practices und Standards für intermodale Anlagen wurde eine Untersuchung für neue Verbindungen an der Donau zwischen Wien und Budapest sowie eine Bestandsanalyse & Bedarfsermittlung für den Standort Hafen Freudenau erstellt. Bei der „River dating“ B to B Veranstaltung im Rahmen von Inwapo waren namhafte Vertreter aus Brüssel, Wien und der internationalen Wirtschaft anwesend. Im Rahmen des small scale Investment wurde ein Gabelstapler im Umschlagsbereich mit finanziert. Mit der neutralen Internetplattform PortScout in Kooperation mit Bargelink.com bietet der Hafen Wien nun aktuelle Schiffsmeldungen und Ladungsangebote bis Ende 2016 auf seiner Homepage. Auch das RIS Pilotprojekt in enger Zusammenarbeit mit der viaDonau sind eine Bereicherung für den Hafen Wien. Dieses Elektronisches An- und Ablege Service wird seit Sommer 2014 genutzt. http://www.inwapo-project.eu Port Scout - Pilotprojekt neutrale InternetplattformIn Kooperation mit Bargelink.com bietet der Hafen Wien nun aktuelle Schiffsmeldungen und Ladungsangebote. Diese können nach Regionen gefiltert werden.Bei Interesse an einem Schiff oder einer Ladung kann Bargelink.com kostenlos und unverbindlich kontaktiert werden. Diese neutrale Internetplattform soll Verladern, Spediteuren, Reedereien, Schiffsmaklern und Schiffsbesitzern, der Industrie und den Häfen die Bündelung von Ladungen ermöglichen und damit ua. auch das Bewusstsein für die Binnenschifffahrt verstärken.Folgenden Service kann der Hafen Wien auf seiner Homepage bis Ende 2016 seinen Kunden und Interessenten anbieten: im BargeScout (Ladungsangebote):
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TRIUMPH II – Trimodaler Umschlagplatz Hafen II
Effizienter Fluss durch digitale Vernetzung (Folgeprojekt, welches bereits eingereicht und von der FFG genehmigt wurde) PROJEKTBESCHREIBUNG: Im Projekt TRIUMPH wird das Konzept eines intelligenten multimodalen Kommunikationshubs entwickelt, der alle Prozessbeteiligten in der multimodalen Transportkette digital vernetzt und dabei neue Standards des elektronischen Datenaustauschs (EDI-Standards) verwendet. Weiters sollen Informationen aus intelligenten Verkehrssystemen )IVS) integriert werden. Die im gegenständlichen Projekt erreichte Komplexitätsreduktion durch Standardisierung und Beseitigung von Ineffizienzen mündet in einer Erhöhung des Informationswertes und bildet die Basis für die weitere Optimierung der Umschlag- und lagerungsprozesse im Hafen bzw. Terminal sowie die abgestimmte Planung der Transportprozesse. Darüber hinaus liefert TRIUMPH II einen Beitrag zur Verlagerung auf Schiff und Bahn, da alle Modalentscheidungen durch einheitliche Kommunikationsprozesse unterstützt werden. ROLLE DER ENNSHAFEN OÖ GMBH Die Ennshafen OÖ GmbH ist Projektpartner im TRIUMPH II Projektkonsortium und unterstützt in der Datenbereitstellung und als Schnittstelle zu Unternehmenspartnern. PROGRAMM: IFFG - Mobilität der Zukunft PROJEKTDAUER : 01. Oktober 2013 - 31. März 2016
Ziel des Sondierungsprojektes IMPALA ist abzuklären, in wieweit sich intermodale Knotenpunkte wie Binnenhäfen oder Bahnterminals als urbane Logistikzentren unter Einbeziehung elektrisch betriebener Lieferfahrzeuge für die regionale Feinverteilung eignen. |