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15.-16.03.2012 - IGÖD-Häfen präsentierten sich am BVL-Logistikdialog

Der 28. Logistik-Dialog der BVL Österreich von 15.- 16. März 2012 stand unter dem Motto „Effizient vernetzen - Ergebnisse verbessern". Die inhaltlichen Schwerpunkte lagen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Infrastruktur, Wasserstraßen und Häfen sowie innovativen Supply Chains. Auf einem Gemeinschaftsstand der IGÖD waren die Häfen Linz, Enns,  Krems und Wien sowie die Wiencont vertreten. Den Leitvortrag zum Thema „Infrastruktur und Regionalentwicklung" hielt EU-Kommissar Dr. Johannes Hahn. Die von Österreich und Rumänien initiierte Donauraumstrategie verfolge nicht nur wirtschaftspolitische Ziele, es gehe auch um die Bekämpfung der Armut oder um das Thema Jugendarbeitslosigkeit. Da derzeit bereits über den Finanzplan der EU für die Periode 2014 bis 2020 diskutiert werde, forderte Hahn die anwesenden Logistiker auf, sich verstärkt durch Projekte und Vorschläge für die Regionalentwicklung im Donauraum einzubringen. Insgesamt nahmen an der zweitägigen Veranstaltung im Event- und Congress Center der Pyramide in Wien-Vösendorf mehr als 600 Gäste aus Handel, Industrie, Dienstleistung und Logistik teil. Heuer wurde von der BVL Österreich und der BVL Deutschland erstmals der „Nachhaltigkeitspreis Logistik“ vergeben, der an die Audi AG ging. Die BVL Österreich ist Österreichs größtes Logistiknetzwerk mit über 700 Mitgliedern aus Industrie, Handel, Logistik, Wissenschaft und Politik. Die Veranstaltung Logistikdialog findet jährlich statt.   Weitere Info unter: www.bvl.at
02.02.2012 - IGÖD-Häfen verzeichnen positive Umschlagsbilanz 2011

Trotz schwierigster nautischer Bedingungen konnte im Jahr 2011 das positive Vorjahresergebnis annähernd erreicht werden. Im Gesamtergebnis wurde nur ein leichter Rückgang von 3 Prozent verzeichnet.

Positiv hervorzuheben ist der Mierka Donauhafen Krems, welcher mit 428.682 to ein deutliches Plus von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreicht hat. Der Hafen Wien verfehlte  sein Vorjahresergebnis nur um 0,25 Prozent, hier wurden rund 1,135.000 to umgeschlagen. Die Häfen Linz (1,141.328 to) und Enns (608.085 to) mussten ein Minus von knapp 8 bzw. 9 Prozent hinnehmen. Im landseitigen Containerumschlag konnten die IGÖD-Häfen eine deutlich positive Bilanz ziehen. Der Hafen Wien erzielte 2011 mit 441.615 TEU (+38%) die größte Steigerung. Darauf folgen Enns mit 277.023 TEU (+23%) und Linz mit 206.518 TEU (+12%). Lediglich der Hafen Krems verzeichnete einen leichten Rückgang mit 30.625 TEU (-5%). Insgesamt verbuchten die IGÖD-Häfen im Containerumschlag ein sattes Plus von 26 Prozent.  „Die IGÖD begrüßt es sehr, dass nun das letzte Pilotprojekt Bad-Deutsch Altenburg im Rahmen des Flussbaulichen Gesamtprojekts gestartet werden konnte. Mit dem Flussbaulichen Gesamtprojekt kann eine Win-Win-Situation erreicht werden: Die Schiffbarkeit der Donau wird verbessert und die zunehmende Austrocknung der Donauauen wird gestoppt“, so Mag. Christian Steindl.